Montag, 24. April 2017

Derbysieger! FC Köln – Borussia Mönchengladbach 2:3

Am vergangenen Samstag trafen sich gut 25 Borussen in der Vereinsgaststätte „Zur Quelle“ in Nistertal, um das Derby gegen den Erzfeind aus der Domstadt zugucken. Bereits bei den ersten Kaltgetränken vor dem Anpfiff war allen Beteiligten klar, dass dieses Spiel ein richtungsweisendes sein wird und es längst überfällig ist, wieder klare Verhältnisse am Rhein zu schaffen. Bei einem Auswärtssieg käme man bis auf einen Punkt an die Kölner ran.
In den ersten Spielminuten lieferten sich die Mannschaften schon den ersten Schlagabtausch, ehe man in der 13. Minute in Führung ging. Diese hielt jedoch nicht lange, da der FC durch einen - zugebenermaßen guten Angriff - 5 Minuten später ausglich. Nach der Pause wiederholte sich das Ganze, dieses Mal beglichen die Kölner aber bereits nach 3 Minuten die Führung, die durch den eingewechselten Traoré kurzzeitig erzielt wurde.
Der packende Spielverlauf verlangte nicht nur einiges von unserer Fohlenelf, auch die Bedienungen in der Quelle mussten ein hohes Tempo an den Tag legen, um die aufgeregten Gemüter mit Getränken zu versorgen. Jeder war sich einig, dass ein 2:2 zu wenig in diesem Spiel sei, immerhin wäre somit zweimal eine Führung „verspielt“ worden. Diese Meinung teilte wohl auch unsere Mannschaft, die in der 81. Minute durch Stürmer Stindl den Derbysieg perfekt machte. Der Torjubel wird höchstwahrscheinlich bis an das Müngersdorfer Stadion zu vernehmen gewesen sein, wo die knapp 5000 Borussen deutlich machten, wer die Nummer 1 am Rhein ist.
Der Derbysieg wurde auch noch einige Stunden nach Spielende gebührend gefeiert, ein Großteil tat dies in der Vereinskneipe – andere wiederrum auf Konzerten in der näheren Umgebung…

Donnerstag, 6. April 2017

Fahrtbericht Eintracht Frankfurt - Borussia Mönchengladbach

01. April 2017 0 : 0

Ziel war, frühzeitig anzureisen, nicht auf der Isenburger Schneide zu parken und drei Punkte aus Hessen mitzubringen. Wie so oft bei den Senes-Reisen kam es anders:

Aufgrund der Narkolepsie unseres Fahrers Marcel Helmut konnten wir die Reise erst mit 90minütiger Verspätung antreten. Da wir wegen eines Kartenverkaufs noch die Raststätte Medenbach anfahren mussten, geriet die Anreise sehr verspätet, aber noch früh genug. Trotzdem landeten wir auf dem Parkplatz „Isenburger Schneise“, was einen fast halbsündigen Fußmarsch nach sich zog. Mitfahrer Wolfgang Kölsch war uns für den Härtetest für seine neue Hüfte (nicht Sportmodell) sehr dankbar, meisterte die unwegsame Strecke durch den Frankfurter Stadtwald aber mit Bravour. Der Verfasser dieses Berichts sah bereits vor dem Spiel beim Aufladen der unsäglichen Paycard schwarz (siehe Foto). Er sollte wie so oft Recht behalten. [Anmerkung der Redaktion: Für den Wahrheitsgehalt der letzten Aussage wird keine Haftung übernommen.]

Noch immer gibt es im Waldstadion das fanunfreundliche bargeldlose Kartensystem, was für großen Zeitaufwand sorgt, manchmal aber auch für nette Kontakte. Marco Stalp (links) ließ die Karte großzügig aufladen.

Nachdem wir im Gästeblock einige andere Reisegruppen unseres Fanclubs aus Nistertal, Neuhochstein und Kirburg begrüßt hatten, war es auch schon Zeit für den Anpfiff. Bei frühlingshaften Temperaturen war der Gästeblock im Vorfeld voller Optimismus. Dies änderte sich aber bereits nach sage und schreibe zwölf (12!) Spielsekunden, als sich der Eintracht die erste von einigen hochkarätigen Chancen bot. Dies setzte sich während des gesamten Spielverlaufs fort. Der Kicker zählte nachher 11:0 Torchancen für die Hessen. Unsere Mannschaft konnte sich kaum einmal aus der eigenen Hälfte lösen, die Offensive stand zwar auf dem Spielberichtsbogen, war auf dem Platz aber nahezu unsichtbar. Dass zu aller Überraschung am Ende ein Auswärtspunkt verbucht werden konnte, verdankten wir einzig und allein unserem in Topform befindlichen Torhüter Yann Sommer, dem es sogar gelang, seinen ersten Strafstoß im VfL-Dress zu parieren. Der Punkt kann am Ende nochmal wertvoll sein, jedoch wird in den nächsten Spielen ein deutlich Leistungssteigerung erforderlich sein, um nicht noch in Abstiegsgefahr zu geraten.

Nach trotz Vergaserproblemen zügiger Rückfahrt gab es einen Absacker im Vereinslokal, wo uns der Präsident und einige andere bereits erwarteten.

Teilnehmer: Helmut Uwe, Marco, Heiko, Wolfgang Kölsch, Finn Hoffmann

Reisegruppe „SENES BIBENTES“ im vollbesetzten Gästeblock (wer sitzt da eigentlich hinter dem Geschäftsführer? War wohl zu viel mit dem Spiel beschäftigt…).

Unser Vizepräsident erhält hohe Ehrung


Torsten Eller für 25 Jahre Mitgliedschaft bei Borussia geehrt

Im Vorfeld der Jahreshauptversammlung unserer Borussia am 03.4.2017 wurden traditionell die Ehrungen verdienter Mitglieder durchgeführt. Mit dabei war diesmal unser Vizepräsident Torsten Eller. Torsten ist bereits seit 25 Jahren Mitglied bei der Borussia. Er trat dem Verein zu einer Zeit bei, als es gerade als Auswärtiger noch etwas Besonderes war. Borussia hatte damals rund 1.500 Mitglieder. Zum Vergleich: Heute sind es mehr als 80.000. In einer würdigen Zeremonie wurden die Jubilare im Borussia-Park geehrt und nahmen aus der Hand des Vorstands die entsprechende Urkunde sowie die Ehrennadel in Empfang.

Der Vizepräsident des namhaften Fanclubs „SENES BIBENTES Oberwesterwald" wurde für 25 Jahre Mitgliedschaft bei Borussia Mönchengladbach ausgezeichnet. Kein Wunder, dass sich Vorstandsmitglied Rainer Bonhof (links) unbedingt mit Torsten ablichten lassen wollte. Ob Rainer auch ein Autogramm bekam, ist nicht überliefert.


Zu der verdienten Ehrung gratulieren der Vorstand sowie alle Mitglieder des Fanclubs unserem Zweiten Mann ganz herzlich. Wir hoffen auf weiterhin gutes Miteinander mit dem „Veteranen“.

War bei seiner Ehrung in bester Gesellschaft: Vizepräsident Torsten Eller gemeinsam mit den Borussia-Legenden Horst Köppel (Mitte), Herbert Laumen (links) und Rainer Bonhof (dahinter).

Abordnung der „SENES BIBENTES“ zu Gast bei der Sektion Neuss



Ehrenmitglied Marie-Luise Koch gab ihre Abschieds-vorstellung bei den Theaterfreunden Neuss-Holzheim

Unter strengster Geheimhaltung mussten die Vorbereitungen für unseren Theaterbesuch in Neuss-Holzheim stattfinden, damit Marie-Luise nichts mitbekam. Ihre Tochter Gabi und Schwiegersohn Georg hatten die Überraschung mit Heiko und Torsten geplant. Bereits bei der Begrüßung des Publikums im ausverkauften Saal des Pfarrheims Holzheim war es aber mit der Geheimhaltung vorbei. Die Gäste aus dem Westerwald wurden besonders begrüßt und hatten zudem die weiteste Anreise. Marie-Luise blieb vor Überraschung der Mund offen stehen. Sie beendet mit ihrer Rolle als Ehefrau des Präsidenten des örtlichen Schützenvereins ihre aktive Laufbahn als Schauspielerin bei den Theaterfreunden Holzheim. Grund genug für uns, dort mit einer Abordnung anzureisen.

Nach kurzweiliger Aufführung des Schwanks „Schötzefees im Heimatdörep“, der in niederrheinischer (nicht kölscher) Mundart dargeboten wurde, ließen unsere Gastgeber es sich nicht nehmen, die Reisegruppe so ausgiebig mit Getränken zu versorgen, dass einige stark ermattet waren.


Senes-Ehrenmitglied Marie-Luise Koch aus Block 12 gab ihre Abschiedsvorstellung bei den Theaterfreunden Neuss-Holzheim. Unser Fanclub war mit einer sechsköpfigen Abordnung vor Ort

Dienstag, 21. März 2017

Euro League: Borussia Mönchengladbach – FC Schalke 04

16. März 2017 2 : 2 (2:0)


Frei nach Goethe könnte man diesen Bericht mit „Der Tragödie dritter Teil“ betiteln. Schon im Auto war ein gewisses Unbe(Hagen) im Hinblick auf den Ausgang der abendlichen Partie spürbar, das aber kurzerhand weggehopft wurde. Nach einem ausführlichen Geografie-Exkurs konzentrierte man sich auf den Fußball. Glücklicherweise kamen wir gut voran und hatten weitaus weniger Staus als zuletzt an Wochenspieltagen. Früh angekommen, trafen wir uns im Biergarten hinter der Nordkurve mit dem Präsidenten und Stefan Nerl, die privat angereist waren, zum Fachsimpeln, bevor wir entspannt unsere Plätze einnahmen. Dieser Zustand änderte sich jedoch schon bald.

Zum Spiel: Ich bin immer noch fassungslos! Ihr habt es alle gesehen, deshalb von meiner Seite nur so viel: Neben vielen anderen Unzulänglichkeiten auch in unserer Mannschaft trug „Referee“ Mark „Van der Croft“ Clattenburg sein Scherflein zum Ausscheiden unserer Göttlichen bei. Über den Elfmeter will ich gar nicht reden. Zweikampfbeurteilung unklar und wechselhaft, insgesamt ohne Linie, verhinderte diese Karikatur eines Schiedsrichters nicht nur die Schauspieleinlagen der Jungs vom Jobcenter nicht, sondern und pfiff obendrein überpünktlich ab. Entscheidend für das Ausscheiden war aber die zu ängstliche Haltung unserer Spieler in der Phase nach der Pause. Deshalb: Glückwunsch zum knappen, aber nicht gänzlich unverdienten Weiterkommen an die Schalker!

Die gottlob zügige Rückfahrt gestaltete sich naturgemäß schlaf- und launebedingt sehr still.

Jetzt gilt es, den Kopf nicht in den Sand zu stecken. Wir haben in dieser Runde noch einige Chancen, nicht zuletzt das Pokalspiel gegen Eintracht Frankfurt. Spieler und Fans müssen sich nochmal aufraffen und nach der Länderspielpause gemeinsam möglichst noch an die oberen Ränge herankommen. Dazu sollten uns die drei Punkte gegen die Balkankicker am Sonntag gut zu Gesicht stehen.

Teilnehmer: Hagen, DJHain, Torsten, Marco, Uwe-Helmut


Da war die Welt noch in Ordnung. Reisegruppe Dörfler beim eingrooven im Biergarten hinter der Nordkurve.

Dienstag, 14. März 2017

Fahrtbericht Hamburger SV – Borussia Mönchengladbach

12. März.2017 2:1 (1:1)

Unter erschwerten Bedingungen mussten der Präsident und der Geschäftsführer die Bahnreise in die Hansestadt antreten. Diverse Großveranstaltungen am Vortag hatten erheblich an der Substanz gezehrt. Als man aber in Gießen den Zug bestieg, war das kurze Zwischentief überwunden, so dass die kleine Reisegruppe bereits in Kassel das Bordbistro betrat. Bei guten Borussia (und HSV) Gesprächen verlebten wir eine ruhige und pünktliche (!) Bahnfahrt.

Nach dem Check-In ging es per S-Bahn in Richtung Volksparkstadion, wo wir in die „Tim Mälzer Platin-Lounge“ eingeladen waren. Etwas nervös waren wir schon, weil wir unsere Begleitpersonen noch nicht kannten. Dies erwies sich allerdings als unbegründet (siehe Foto). Frisch gestärkt suchten wir unsere Plätze auf und freuten uns auf ein tolles Spiel. Es wurde auch eins, aber nur aus Sicht der Hamburger. Hatte man anfangs das Spiel noch im Griff und führte verdient durch Christensens Kopfball, versäumte man in der Folge, das Spiel vorzeitig zu entscheiden (Drmic, Herrmann). Der HSV kämpfte sich zurück und erzielte den Ausgleich.

Nach dem Wechsel fand Borussia offensiv nicht mehr statt. Die Hamburger konnten aber daraus zunächst kein zählbares Kapital schlagen. Erst kurz vor Schluss fiel der verdiente Siegtreffer.

Nach dem Spiel suchten wir erneut die Lounge auf und spülten unseren Frust in angenehmer Gesellschaft mit ordentlich Freibier hinunter. In der Folge suchten wir noch diverse namhafte Lokale auf dem Kiez auf ehe wir ins Hotel gelangten.

Die Heimfahrt verlief weitgehend ereignislos. Fazit: Trotz etwas Stress und unnötiger Niederlage eine tolle Tour. Die Hamburg-Tour sollte in der kommenden Saison in den Tourplan „SENES BIBENTES“ aufgenommen werden.

Teilnehmer: Präsident, Geschäftsführer

Fahrtbericht zum Spiel Borussia - FC Schalke 04

04. März 2017 - 4:2 (1:1)

Bei zunächst gutem Wetter traf man sich in großer Vorfreude an der Sattlerei zur Fahrt Schalke Nr. 1. Auch unsere Schalke-Fraktion war zu diesem Zeitpunkt noch guten Mutes. Mit zwei Fahrzeugen ging es dann in Richtung Mönchengladbach. Chauffeur Sattler brachte uns trotz einiger Verkehrsbehinderungen sicher an den Niederrhein, wobei wir einen Schlenker in den Braunkohletagebau einlegten. Von dort gelangten wir dann in einem Ruck ans Ziel, nicht ohne auf dem Weg einige Schaumweinspezialitäten verkostet zu haben. Auf dem Parkplatz erwartete uns schon ein sichtlich gut gelaunter Präsident, der von einer Geschäftsreise direkt per Bahn angereist war.

Nach einem Besuch im Biergarten hinter der Nordkurve enterten wir unsere Plätze und begrüßten die üblichen bekannten Gesichter. Borussia legte los wie die Feuerwehr, konnte aber (noch) nichts Zählbares herausholen. Nach ausgeglichener erster Hälfte stand es im inzwischen strömenden Regen nach Toren von Fabian Johnson und Bentaleb durch Strafstoß 1:1. Nach dem Wechsel dominierte Borussia immer mehr und ging nach teilweise traumhaft herausgespielten Toren mit 4:1 in Front. Torschützen waren wiederum Johnson, Wendt und Raffael. Schalke ergab sich und außer dem 2:4 gelang nicht mehr. Alle waren froh, dem Wetter zu entkommen und den Bus besteigen zu können.

Während die Schalker noch im Fanhaus verweilten und dort wenigstens am Kicker siegreich blieben, fuhren wir direkt ins Vereinslokal und schlossen den Spieltag gebührend ab.

Teilnehmer: Präsident (Rückfahrt), DJHain, Hagen, Torsten, Marco, Uwe-Helmut und Andrea

Montag, 27. Februar 2017

Senes Bibentes auf Malberger Karnevalsumzug vertreten!

Bei perfektem sonnigem Wetter hatten sich unser Präsident, sein Geschäftsführer und Clubmitglied Dominik Huth nach Malberg aufgemacht, um wie vereinbart mit den Malberger BekanntInnen am dortigen Karnevalsumzug als Fußgruppe teilzunehmen.
Dankenswerterweise konnten wir die Ape (siehe Foto) von Fred und weiteren Miteigentümern zum Transport der Getränke nutzen. Ein echter Hingucker, wie sich im Verlauf des Zuges herausstellte.

Zunächst traf die bunte Truppe sich zum Vorglühen. Neben Borussensekt und Hachenburger Profistuppis gab es Salat, Würstchen und einige Spirituosen, bevor man sich zum Aufstellungsplatz des Zuges begab.

Schon jetzt wurde deutlich, wie beliebt Borussia ist. Außer einigen Randfiguren, die einem unbekannten Club aus der Domstadt anhingen, erfuhren wir nur positive Reaktionen. Als der Zug dann losging, konnten wir unseren tollen Kostümen (Borussia-Outfit) punkten. Auch die Kamelle und besonders die Fanclub-Aufkleber fanden reißenden Absatz. Zahllose Zuschauer jubelten unserer Gruppe zu. Obwohl der Zugweg lang und für einige sehr beschwerlich war, hatten wir mit unserer Gruppe einen Riesenspaß, bis auch die letzten Süßigkeiten und Aufkleber verteilt waren.


Mit zwölf Personen waren Senes Bibentes & Friends auf dem Malberger Karnevalsumzug vertreten. Tolles Wetter und Riesenstimmung in der Truppe aber auch auf dem gesamten Zug machten das Ganze zu einem einmaligen Erlebnis und sorgten für eine perfekte Präsentation unseres Fanclubs.

Abschließend feierten wir unseren Zugauftritt im Festzelt gebührend. Alle fanden, dass wir uns super präsentiert haben. Auch einen großen Dank an die Malberger, es war eine Hammertruppe.

Fazit: Ein tolles Event, danke an Alle, die dabei waren. Die die nicht da waren, haben etwas verpasst! Aber, nach dem Zug ist vor dem Zug.